KÜNSTLER | zurück zur Übersicht
| 1878 | am 11. Oktober in Karlsruhe geboren, früher Tod der Eltern, Waisenhaus |
| 1892 | Ausbildung zum Kaufmann |
| 1896 | Stipendium für die Akademie der Künste in Karlsruhe, Schüler von Robert Poetzelberger und Hans Thoma |
| 1897–1900 | zahlreiche Auslandsaufenthalte, u.a. Schweiz und Frankreich |
| 1903 | Heirat mit Mathilde Scheinberger und Übersiedlung nach Rom, drei Söhne |
| 1908 | Umzug nach Paris |
| 1910–1913 | Mehrere Reisen nach Indien sowie die Übersiedlung nach Berlin |
| 1920 | Berufung als Lehrer später Professor an die Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin |
| 1923 | Mitglied der "Preußischen Akademie der Künste“ |
| 1927 | Mitbegründer der Badischen Sezession |
| 1929 | Aufnahme in den Senat der "Preußischen Akademie der Künste“ |
| 1933 | Hofer wird das Lehramt entzogen und erhält ein vollständiges Berufsverbot |
| 1937 | werden seine Werke als "entartet" bezeichnet, aus den deutschen Museen entfernt und in der Ausstellung "Entarte Kunst" in München gezeigt |
| 1943 | Bombenangriffe zerstören sein Atelier, etwa 150 Gemälde und mindesten fünf Skizzenbücher gehen verloren – er kommt in ein Nervensanatorium |
| 1945 | nach dem Krieg Direktor der Hochschule für bildende Künste in Berlin |
| 1946 | Mitherausgeber der Zeitschrift „Bildende Kunst“ |
| 1948 | Ehrendoktorwürde der Humboldt-Universität in Berlin und Ehrenmitglied der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe |
| 1950 | Präsident des Deutschen Künstlerbundes |
| 1953 | Kunstpreis der Stadt Berlin und Verleihung des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland |
| 1955 | am 3. April stirbt Karl Hofer in Berlin an den Folgen eines Schlaganfalls |

33 x 18 cm
33 x 18 cm
Lithografie auf Velinkarton 42 x 30 cm
signiert
WV Rathenau L 68
900,- €