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Hermann Hesse (1877–1962)

1877 am 2.Juli in Calw/Schwarzwald geboren
1891 nach dem Besuch der Calwer Lateinschule Seminarist im evangelisch-theologischen Seminar im Kloster Maulbronn, aus dem er nach wenigen Monaten flieht. Nach einer Mechanikerlehre bei der Calwer Turmuhrenfabrik Perrot erlernt er den Beruf des Buchhändlers in Tübingen und Basel und veröffentlicht erste eigene Schriften (Gedichte und Prosa). Von Basel aus unternimmt er zwei Reisen nach Italien. Wechsel
1904 Umzug nach Gaienhofen am Bodensee, heiratet mit Maria Bernoulli, drei Söhne
1911 unternimmt er eine Reise nach Ostasien
1912 Umzug nach Bern Der Dichter befindet sich in der zweiten Dekade des 20. Jahrhunderts in einer ausgeprägten Existenzkrise. Hesse befolgt den Rat zu malen und beginnt während des Ersten Weltkrieg diese neue Tätigkeit. Das Malen intensiviert sich, als Hesse nach Montagnola zieht. Als die Kunsthalle Basel 1920 im Januar 26 Aquarelle ausstellt, ist die Resonanz im deutschsprachigen In- und Ausland gross. Bis auf zu erwartende Ausnahmen ist die Meinung im Feuilleton einhellig: Der Dichter Hermann Hesse ist auch Maler.
1919 erscheint sein berühmter Roman Demian. Ohne die Familie übersiedelt er im selben Jahr nach Montagnola (Tessin)
1923 Die erste Ehe wird geschieden und Hesse heiratet Ruth Wenger. Sein wohl berühmtestes Werk „Der Steppenwolf“ erscheint 1927 zum 50. Geburtstag
1931 Eine dritte Ehe schließt Hesse mit Ninon Dolbin geb. Ausländer
1943 Noch während des Zweiten Weltkrieges, Hesse ist seit 1924 Schweizer Staatsbürger, erscheint sein programmatisches Werk: Das Glasperlenspiel
1946 wird Hermann Hesse mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet
1961 am 9. August in Montagnola gestorben

Verfügbare Arbeiten

Hermann Hesse

Erinnerung an Gaienhofen , 1926

16 x 11 cm

Hermann Hesse

Erinnerung an Gaienhofen , 1926

16 x 11 cm
Aquarell über Graphit
monogrammiert und datiert

 

 

6.800,- €

Hermann Hesse

Die Morgenlandfahrt, 1932

19 x 28.5 cm

Hermann Hesse

Die Morgenlandfahrt, 1932

19 x 28.5 cm
Aquarell und Gedicht auf Velin
bezeichnet, gewidmet an Rudolf Majut und signiert

 

 

5.800,- €