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Heinrich Eberhard (1884 - 1973)

1884 am 24. Februar in Ellwangen/Jagst geboren
1904 nach der Matura Studium an der Königlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart bei Robert Poetzelberger (Zeichenklasse) und Christian Landenberger (Malklasse)
1908-1914 als Meisterschüler Studium bei Adolf Hölzel
1914 Rompreis Villa Massimo, 1.Malerpreis der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein; Der Verein der Württ. Kunstfreunde finanziert ihm ein Atelier in Stuttgart
1914-18 als Freiwilliger Soldat im 1. Weltkrieg
1916-17 Teilnahme an der legendären Ausstellung „Hölzel und sein Kreis“ Freiburg und Frankfurt a.M.
1920 Mitglied der „Uecht-Gruppe“ um Willi Baumeister und Oskar Schlemmer
1924 Realisierung des 1914 erhaltenen Rom-Preises
1926 längere Studienreise nach Paris
1928 Ruf auf eine Professur an die Akademie der Künste, Kassel – Sparmaßnahmen der Landesregierung verhindern die Realisierung
1932 Heirat mit Maria Bass, eigenes Haus in Stuttgart-Sillenbuch
1933 von den Nationalsozialisten als „entartet“ gebrandmarkt, das 1919 gemalte Bild „Vision“ wird in der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe beschlagnahmt und in der Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt. Nach dem Krieg führt Eberhard ein bescheidenes Leben, ohne groß auf der Kunstszene aufzutreten.
1961 eine Augenkrankheit führt nach mehreren Operationen zu fast vollständiger Erblindung
1973 Heinrich Eberhard stirbt am 3. November in Stuttgart

Verfügbare Arbeiten

Heinrich Eberhard

Landschaft bei Sontheim (Mein Dorf), um 1920

35 x 46 cm

Heinrich Eberhard

Landschaft bei Sontheim (Mein Dorf), um 1920

35 x 46 cm
Öl auf Leinwand
signiert

 

 

3.800,- €

Heinrich Eberhard

Anbetungsszene, 1918

100 x 126 cm

Heinrich Eberhard

Anbetungsszene, 1918

100 x 126 cm
Öl auf Leinwand
signiert

 

 

6.500,- €